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Buchtipp: Klaus Bade – Kritik und Gewalt
05.03.2013 10:03 Uhr

Migrationsforscher Klaus Bade hat ein Buch fertiggestellt, in welchem er sich mit Islamkritikern, der Sarrazin-Debatte sowie mit der anonymen Hetze gegen Ausländer im Internet auseinandersetzt. Insbesondere seit der Sarrazin-Debatte sei eine Rückentwicklung der Integrationsbemühungen zu verzeichnen. Durch die Debatte sei der Weg der Integration durch die Streuung von Zweifeln gestoppt wurden. Jede Seite, die Deutsche sowie die Nicht-Deutsche, besinne sich wieder vermehrt auf ihre Werte und Traditionen und distanziere sich von den jeweils „Anderen“. Dies geschehe mit einer gewissen Abneigung. Dadurch entstehe eine gegenseitige Entfremdung. Sarrazin habe nicht unrecht mit dem, was er beschreibe, nur überspitzte er die Angelegenheit und die dafür notwendige nachfolgende Diskussion sei ausgeblieben. Es sei an der Zeit, sich wieder aktiv mit Integration zu befassen und die von Sarrazin vorgebrachte Debatte aufzuarbeiten, um Migration sowie Integration wieder positiv gegenüber zustehen.

Bade identifiziert Zusammenhänge von Wortgewalt und Tatgewalt am Beispiel antimultikulturell und antiislamisch motivierter Bluttaten aus jüngster Zeit: dem „Breivik-Massaker“ in Norwegen und den Serienmorden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) in Deutschland. Mit der Zunahme von Integrationserfolgen und der pragmatischen Akzeptanz kultureller Vielfalt seien in Deutschland auch aus kultureller Angst geborene fremdenfeindliche Abwehrhaltungen gewachsen, vor allem gegenüber dem „Schreckgespenst“ Islam. Im Umgang mit den Themen Einwanderung, Integration und Islam sei ein kritischer Punkt erreicht.

Die Politik, so Bade, verkenne die Brisanz dieser negativen Integration, solange sie „Integrationspolitik“ nicht als Gesellschaftspolitik für alle verstehe.

Quelle: www.offenes-sachsen.de

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