Dokumentarfilm „Die Tragödie der Provinz“ - Neonazis und Zivilgesellschaft im Vogtland
Premiere am 19.05.2010 im Malzhaus
„Die Tragödie der Provinz“ - Neonazis und Zivilgesellschaft im Vogtland
Im thüringischen und sächsischen Vogtland existieren nationalistische und demokratiefeindliche Strukturen, die es geschafft haben, Angsträume für Andersdenkende zu etablieren. Menschen, die sich gegen Neonazis engagieren, sehen sich häufig mit einer erkenntnisresistenten Öffentlichkeit konfrontiert. Die Angst, Opfer rechter Gewalt zu werden, gehört für viele zum Alltag. Doch seit Jahren regt sich auch zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen die braunen Umtriebe in der Region.
Der Journalist Maik Baumgärtner und der Kameramann Ralf Zimmermann haben für ihren Dokumentarfilm „Die Tragödie der Provinz“ verschiedene Menschen, die sich zwischen Greiz und Plauen gegen Neonazis engagieren, zu Wort kommen lassen.
Der Trailer zum Film kann auf YouTube oder auf www.liberama.de
angeschaut werden.
Im Anschluss an die Filmpremiere findet eine Podiumsdiskussion zum Thema statt.
Teilnehmer/innen:
Rene Weber – MOVE / Kontaktstelle gegen Rechts Plauen
Gisela Weck – Stellvertretende Bürgermeisterin Mylau
Nicole Schneider – Mobile Beratung in Thüringen (MOBIT)
Silvio Günther – zivilgesellschaftlich Aktiver aus Greiz
Maik Baumgärtner – Journalist aus Berlin
Die Veranstaltung wird von der „Kontaktstelle gegen Rechts“ organisiert und findet am 19.Mai 2010 um 19:00 Uhr im Kulturzentrum Malzhaus statt!

